Musik-Besprechung - Anton and the Watergirls - StarKing
Inhalt:
 Anton und die Wassermädchen…klingt wie Arielle meets Geißenpeter.
Ähnlich abgedreht dröhnt es auch aus den Lautsprechern. Der Sound der drei
jungen Hamburger hört sich an wie ein Mischung aus B52´s, Punkrock und NdW. Angesichts
der Flut von mittelmäßigen Coversongs, die den Geist der 80er mühsam ins
Millenium hinüberretten wollen, ist der frische Genremix der Watergirls Balsam
für die Ohren. Gesungen wird in englisch, meist über Gott und die
Welt. Vor allem geht’s aber um ersteren und der scheint den Dreien ordentlich
Talent in die Wiege gelegt zu haben. Denn im Jahr 1999 gewannen Anton und seine
Mädelriege gleich das Deutschlandfinale des Emergenza-Bandwettbewerbs, an dem
schon „Glow“ und die „Guano Apes“
teilgenommen haben. Außerdem durften sie im Dezember 2003 den „Rockstars –
Face To Face“ Award entgegennehmen.
Die Zeit war also reif für ein Debutalbum und das kann mit
perfekt produziertem „Gute Laune Pop“ auf ganzer Linie punkten.
„Eyball Song“ überzeugt mit treibendem Beat und Ohrwurmrefrain.
Groovender Bass, Akkustikgittarre und Engelsgesang machen „Fly, Fly“ zum
Lufthansa-Hit. „Doubletwice“ dürfte die neue Schöller-Eiscreme Hymne werden.
„Honeymoon“ und „Suddenly“ sind ordentlich Futter für die Hüftschwingerfraktion.
Mit der Klinexballade „Tearsea“ und dem Midtempo Song „Wonderhero“ verliert der
Partyzug zwar etwas an Fahrt, mit "Sornf" geht’s aber kraftvoll in die Zielgerade.
Aufarbeitung:
Fazit:
Naturkatastrophen, leere Staatskassen, ideenloser
Chartseinheitsbrei…wen störts? „StarKing“
ist Freude pur und Medizin für die leidgeplagte Seele. Risiken sind keine zu
befürchten, Nebenwirkungen zeigen sich höchstens in anhaltend guter Laune und
heftigem Fußwippen. Also ab in die nächste Apotheke…upps…Plattenladen!
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